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2. Lauf der Formel E


Am 12.01. wurde der zweite Lauf der Formel E ausgetragen. Diesmal fuhr man im sonnigen Marokko auf der Stadtstrecke von Marrakesch. Es schien, als hätten sich die Fahrer inzwischen an die neuen Regeln gewöhnt, da es kaum mehr Strafversetzungen gegeben hat wie im ersten Rennen.

 

Die Pole sicherte sich der Brite Sam Bird vor Jean Eric Vergne. Dahinter lauerte schon Antonio Felix da Costa, der Sieger des ersten Rennens. Und der Start konnte kaum spannender sein. Vergne setzt in der ersten Kurve ein beherztes Manöver, wurde von Bird berührt, der noch klar vorne war und drehte sich weg. Damit nahm er sich selber raus aus der Entscheidung um den Sieg. Es ging heiß her im Rennen. Bird konnte lange die Pace vorne kontrollieren, aber nie wirklich ein Zeitfenster raus fahren. Beide BMW Piloten Da Costa und Sims drückten von hinten nach, sodass Bird nie verschnaufen konnte. Gegen Mitte des Rennens hatte er dann offensichtlich ein Problem und wurde langsamer. Zwar verteidigte er sich gegen die BMW´s mit dem Messer zwischen den Zähnen, aber es half nichts. Er musste beide ziehen lassen. Auch Ex-DTM Fahrer Frijns überholte Bird. Alles sah nach einem lockeren Doppelsieg für die Bayern aus. Doch 10 Minuten vor Schluss passierte der Supergau: Sims hatte mehr Pace als Da Costa und startete ein Manöver um am Teamkollegen vorbei zu gehen. Dieser war sichtlich irritiert, bremste viel zu spät und das Unglück nahm seinen Lauf. Da Costa hatte blockierende Räder. Sims, auch irritiert, verbremste sich ebenfalls, berührte den Teamkollegen, schaffte es aber gerade noch so, die Kurve zu kriegen. Da Costa hingegen knallte in die Mauer und stieg aus. Damit übernahm Jerome D'Ambrosio die Führung. Einen Sieg vom Mahindra-Team hatte keiner auf dem Schirm, startete D'Ambrosio doch nur von Platz 10. Doch Frijns wollte dies noch verhindern. In einem Herzschlagfinale konnte sich dann doch das indische Team durchsetzen. Mit Frijns auf 2 und Bird auf 3 war das Podium komplett. Sims rettete sich noch auf P4 ins Ziel und Vergnes Aufholjagd wurde noch mit einem 5. Platz belohnt. Das zeigt noch einmal den enormen Speed, den das DS Techeetah Team auf der Strecke zeigt. Diese Jungs wird man noch einige male vorne sehen!

 

 

So langsam zieht mich die Formel E in ihren Bann. Attack Mode hin oder her, das Rennen bot immens viel Spannung und Abwechslung. Schon in zwei Wochen geht es in Chile weiter. Ich bleib für euch dran. Was haltet ihr von der Formel E? Schreibt es in die Kommentare, ich freu mich!

 

- th -

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Uwe (Montag, 14 Januar 2019 17:26)

    Es ist gewöhnungsbedürftig. Doch von der Action im Rennen bietet es dem Zuschauer unendlich viel mehr als die Formel 1. Bei allen Vorbehalten: man muss sich einfach drauf einlassen. Denn das ist die Zukunft.

  • #2

    Mario Jeschke (Montag, 14 Januar 2019 23:12)

    Ich habe auch Gefallen an der Formel E gefunden. Ich hoffe das bald das Fernsehen in Deutschland richtig einsteigen wird.