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Alienalarm - der erste Lauf zur Master's League


Der erste Lauf zur Master's League bei Gavra Racing auf dem Kurs von Imola brachte einige Erkenntnisse: Diese Meisterschaft wird eine 2- bis 3-Klassengesellschaft.

 

Die Topfahrer

Es gibt 4 bis 5 Topfahrer im Feld. Im Qualifying lagen die Zeitunterschiede von Platz 1 bis Platz 12 zeitweise bei über 12 Sekunden (!). Unfassbar eigentlich, zumal alle Fahrer auf dem gleichen Fahrzeug unterwegs sind: dem Lotus 78. Natürlich, dieses Auto ist ein Turbomonster, und entsprechend schwer zu beherrschen. Trotzdem sind diese Unterschiede auf einer Strecke von gerade einmal 4,9 km Rundenlänge doch erschreckend.

 

Das Rennen

Der Top-Favorit NikoZava konnte sich auch die Pole sichern. Und übernahm vom Start weg die Führung, die er auch bis Rennende nicht mehr aus der Hand gab. Seine Rundenzeiten bewegten sich konstant im Bereich von 1:40. Direkt nach dem Start drehten sich die ersten Fahrer von der Strecke. In der Tamburello erwischte es direkt drei Fahrer, die einfach nicht vorsichtig genug auf dem Gaspedal waren. Darunter auch der Teamkollege von unserem Fahrer Uwe, Allochamps. Uwe, der von Startposition 9 mit über 9 Sekunden Rückstand auf den Polesetter ins Rennen ging, fand sich am Ende der Runde auf Platz 6 vor. Das Glück von Uwe war, das im weiteren Verlauf des Rennen weitere Fahrer, die von der Pace sehr viel schneller unterwegs waren, die Box ansteuern mussten, wegen kleineren Fahrfehlern die Beschädigungen am Auto hinterlassen hatten. Uwe hingegen legte im gesamten Rennen keinen Boxenstopp ein. Zur Mitte des Rennens konnte sich Uwe auf P5 etablieren, weil der vor ihm fahrende MarkoeS_HLB nach einem Einschlag die Box aufsuchen musste. Die letzten Runden wurden dann aber noch einmal zu einem Höllenritt. MarkoeS_HLB konnte Uwe pro Runde mehr als 3 Sekunden abnehmen und kam bedrohlich nahe. Am Ende reichte es dann doch für P5. Von der Position ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die aber nur zustande kam, weil einige, schnellere Fahrer zu sehr ins Risiko gegangen waren und deshalb ihr Rennen selber versauten. Von der Pace her muss man sich aber Gedanken machen. Die schnellste Rennrunde von Uwe war mit einer 1:45 fast 7 Sekunden langsamer als die vom Schnellsten, Interceptor-wAw. Da muss für die nächsten Rennen die Aufgabe lauten: diese Lücke, zumindest etwas, zuzufahren. Die Ergebnisse sind hier einzusehen.

 

- ue -

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Kommentare: 1
  • #1

    Th (Freitag, 21 September 2018 10:13)

    Kopf hoch Uwe, das war das erste rennen und die anderen haben dir zwei vorraus und sicher jede Menge Übung! Mit der Zeit kommt die pace und wir waren immer schon über die Konstanz gut ! Das wird schon �