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Licht und Schatten


Schatten, Schatten, Schatten und ein bisschen Licht. Das zweite Rennen unserer Mercedes-Meisterschaft fand diesmal in England auf dem Kurs von Brands Hatch statt. Leider musste Uwe aus der Serie aussteigen ohne je ein Rennen bestritten zu haben, da sich seine Arbeitssituation geändert hat, und eine Teilnahme Dienstags nicht mehr möglich ist. Zum Glück hat sich Tobias Schmid bereit erklärt, den Platz einzunehmen.

Viel Vorbereitung

Durch einiges an Training, Hilfe bei Wahl der richtigen Linie und viel Arbeit an den Setups (Danke an dieser Stelle an Marc/MimTurbo) konnten die Fahrer stark an Pace gewinnen. Vor allem Thomas profitierte davon, da er im ersten Rennen noch viel an Pace vermissen ließ. Die Qualifikation lief trotzdem leider für beide nicht wie erwartet. Keinem unserer Fahrer gelang eine saubere Runde. So wurde es nur P5 für Tobias und gar nur P8 für Thomas.

Das Rennen

Der Start verlief ganz gut und gesittet. Leider hatte Tobias einen Dreher in der frühen Rennphase und fiel hinter Thomas zurück. Ein paar Kurven später erwischte es auch Thomas mit einem Dreher. So kam es zur einer teaminternen Kollision. Der Schaden hielt sich aber in Grenzen und beide konnten zum Glück weiterfahren. Thomas war allerdings vorletzter und musste, so gut es ging, das Feld von hinten aufrollen. Tobias hatte trotz Schaden eine starke Pace und konnte immer weiter auf das Spitzenfeld aufschließen und sich schließlich an die Spitze setzen. Dann der Supergau: Ein Disconnect - und vorbei war das Rennen für Tobias. Für Thomas ging es weiter und er konnte bis auf P8 vorfahren. Und machte weiter Zeit gut. Knapp vor Rennmitte fuhr er an die Box um im zweiten Stint mit frischen Reifen angreifen zu können. Durch eine falsch gewählte Boxenstrategie wurde aber statt Reifen zu montieren, der Tank gefüllt. Ein dummer Fehler, der mindestens 45 Sekunden kostete und zu einem zweiten Stopp führte. Mit den neuen Reifen fand er aber wieder die alte Pace und konnte einige Gegner noch überholen. Gegen Rennende machten sich seine frischeren Reifen zwar bezahlt, allerdings ließ nachlassende Konzentration ein besseres Ergebnis als P6 nicht zu.

Abschließend möchte ich zu den ganzen negativen Dingen ein paar positive erwähnen: Tobias hat inzwischen ein 20 Meter langes LAN-Kabel gezogen, um seine Internetverbindung endlich stabil zu bekommen und Thomas hat endlich eine gute Renn-Pace gefunden. Das stimmt mich weiter positiv und die Jungs können in einer Woche am Circuit Bugatti schon ihr wahres Potential zeigen!

 

- th -

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